Schwäbisch Gmünd erhält besonderen Besuch: Vier buddhistische Mönche aus Indien kommen, um ein Sandmandala zu streuen. Diese seit Jahrhunderten in Klöstern praktizierte spirituelle Meditationsform erfordert höchste Konzentration und innere Sammlung. Die Mönche erschaffen innerhalb von sieben Tagen ein faszinierendes Kunstwerk. das dem tibetischen Buddhismus
folgt. Es symbolisiert die Einheit allen Seins und steht zugleich für den Kreislauf der Entstehung und der Vergänglichkeit des Lebens. Nach seiner Fertigstellung wird das Mandala wieder
zusammengewischt und der gesegnete Sand in ein fließendes Gewässer gestreut – zum Wohle aller Lebewesen. Damit wird die zentrale Botschaft des Mandalas sichtbar: die Vergänglichkeit aller Dinge und die Verbundenheit allen Lebens.
Besucherinnen und Besucher haben die seltene Gelegenheit, den Mönchen bei der Entstehung eines solchen Mandalas zuzusehen, in der Meditation zu verweilen oder in einen stillen Dialog mit den Mönchen zu treten.
Der Eintritt ist frei; die Mönche freuen sich über Spenden.
Do. 26.11.2026, 16.30 Uhr, Kloster der Franziskanerinnen: Feierliche Eröffnungszeremonie.
Fr. 27.11. – 02.12.,jeweils von 09.00 – 12.00 und 14.00 – 17.00 Uhr (So. 29.11. bis 15.00 Uhr), Kloster der Franziskanerinnen: Das Sandmandala in seiner Entstehung erleben!
Sa. 28.11., 15.30 Uhr, Kloster der Franziskanerinnen: Erklärung der Symbolik des Mandalas und Austausch mit den Mönchen.
So. 29.11„ ab 18.00 Uhr, Gasthaus Hirsch, Wetzgauer Str. 4, 73527 Schwäbisch Gmünd – Großdeinbach: Momo-Essen. Die Mönche bereiten diese traditionellen Teigtaschen zu (kostenpflichtig).
Mi. 02.12., 16.00 Uhr, Kloster der Franziskanerinnen und anschließend an der Rems: Feierliche Abschlusszeremonie.
Der Besuch von Kita-Gruppen und Schulklassen ist erwünscht. Anmeldung: Silke Kallert-Saam (E-Mail: silkekallert@gmail.com, Tel.: 07171-99951)
Zugang zum Veranstaltungsraum über Treppenaufgang zwischen Kloster und Kindergarten